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melanoma in families
   

Melanoma is a form of cancer that develops from the pigment producing cells of the skin. If untreated it can spread through the body and is potentially fatal.

In many parts of the world melanoma is becoming more common. However, it is still unusual to have more than one case of melanoma in a single family. When more than one person in a family has a melanoma, there might be something ‘running in the family’. That ‘something’ could mean other family members are more likely to get a melanoma than people outside the family.

The following information is for people who suspect that their family carries an increased risk of melanoma. It is also for people who have been told that they have such an increased risk.

Words in bold are defined in the Glossary at the bottom of this page.

 
 
order the cd-rom
 

There is a detailed CD-Rom/DVD called “Melanoma – Dealing with the diagnosis”. This was produced by Professor Newton Bishop, and colleagues from St James’s University Hospital in Leeds and from Bradford Royal Infirmary. The presentation contains text about melanoma, its diagnosis and treatment.

To learn a bout this presentation and view the online version please click here.
 
 
 
Melanoma dealing the diagnosis
 

The information in this booklet is about dealing with melanoma, and is intended for patients who have recently been diagnosed with melanoma, and their families. This booklet contains written information, illustrations and photographs.

To download and view the PDF online version please click here.

 
 
Natural, environmental and lifestyle risk factors Bitte hier anklicken
 
 
Referral to a specialist Bitte hier anklicken
 
 
What gene mutations can cause melanoma? Bitte hier anklicken
 
 
Gene Testing Bitte hier anklicken
 
 
Further information for families with melanoma Bitte hier anklicken
 
 
Ergebnisbericht
 
 
Mit CDKN2A-Mutationen der Keimbahn assoziierte Merkmale: eine GenoMEL-Studie an Melanom gefährdeten Familien aus drei Kontinenten.
Goldstein et al. 2007 J Med Genetics 2007; 44: 99-106.

Die Gene, welche wir von unseren Eltern erben, können unser Risiko für bestimmte Erkrankungen beeinflussen. Manchmal weisen Gene Fehler (sogenannte Mutationen) auf, die unser Risiko für eine Erkrankung erhöhen können. Bestimmte Mutationen im CDKN2A-Gen können unser Risiko für Melanome erhöhen. In diesem Artikel wird beschrieben, auf welche Weise in GenoMEL die Familien in dieser Studie untersucht wurden, um herauszufinden, welche Bedeutung diese CDKN2A-Mutationen haben können.

In insgesamt 39% der untersuchten Familien kamen CDKN2A-Mutationen vor. Dabei war der prozentuale Anteil der Familien mit Mutationen von Kontinent zu Kontinent unterschiedlich. Während CDKN2A-Mutationen nur bei 20% der Familien in Australien vorkamen, lag dieser Anteil in Nordamerika bei 45% und in Europa bei 57%.

Man weiß, dass in Familien mit CDKN2A-Mutationen verglichen mit anderen Familien folgende Besonderheiten auftreten können:

Mehr Melanom-Erkrankungen.
Melanome
, die in einem jüngeren Alter auftreten.
Mehr Familienmitglieder, die mehr als ein Melanom entwickeln.
Mehr Familienmitglieder, die Tumore der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) entwickeln.

In GenoMEL wurde untersucht, ob diese vier Merkmale in den 385 untersuchten Familien mit CDKN2A-Mutationen assoziiert waren. Es wurde herausgefunden, dass diese Merkmale tatsächlich mit dem Vorkommen von Mutationen assoziiert waren, wobei sich in den australischen Familien kein erhöhtes Risiko für Pankreaskrebs fand. Außerdem variierte die relative Bedeutung dieser Merkmale von Kontinent zu Kontinent.

Der stärkste Zusammenhang zwischen familiären Mutationen in diesem bestimmten Gen und mehreren Melanom-Erkrankungen, jungem Erkrankungsalter und so weiter, fand sich in Europa, gefolgt von Nord-Amerika und dann Australien. Die Erklärung für diese Unterschiede liegt vermutlich in den unterschiedlichen Häufigkeiten von Melanom-Erkrankungen und in der Rolle von Umweltfaktoren. Am häufigsten kommen Melanome in Australien wegen des sehr sonnigen Klimas und der größtenteils hellhäutigen Bevölkerung vor. Daher werden verglichen mit Familien von anderen Kontinenten in Australien Familien mit mehreren Melanom-Erkrankten eher diesen Faktoren zugeschrieben als dem Einfluss eventueller CDKN2A-Mutationen.

Die Wechselwirkungen zwischen unseren Genen, unserer Umwelt und unserem Lebensstil beeinflussen unser Risiko, an einem Melanom zu erkranken. Dieser Artikel verbessert unser Verständnis dieser Wechselwirkungen. GenoMEL setzt die Untersuchungen fort, um mehr zu erfahren.

Der Originaltext kann auf der Internetseite des Journal of Medical Genetics eingesehen werden.
http://jmg.bmj.com/cgi/content/full/44/2/99

 
 
Hoch-Risiko-Gene für Melanome und Bauchspeicheldrüsenkrebs, Tumor des Nervensystems und Uvea-Melanome in GenoMEL
Goldstein et al. Cancer Research 2006: 66: (20) October 15, 2006.

Im Rahmen von GenoMEL wurden Blutproben zur Untersuchung von genetischen Veränderungen (Mutationen) gesammelt, die das Risiko für Melanome erhöhen. Es wurden bestimmte Gene, CDKN2A und CDK4, in Blutproben untersucht, die von Melanom-Familien für Forschungszwecke zur Verfügung gestellt wurden. In GenoMEL wurde auch untersucht, ob das Vorkommen von Mutationen in diesen Genen das Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom), Tumore des Nervensystems oder seltene Melanome des Auges (Uvea-Melanome) erhöht.

In dieser Studie wurden 2137 Teilnehmer aus weltweit 466 Familien untersucht. In diesen Familien waren mindestens drei Mitglieder an Melanomen erkrankt.

Insgesamt hatten 41% der Familien in dieser Studie eine dieser Mutationen. Die meisten dieser Mutationen kamen im CDKN2A-Gen vor und betrafen das p16 genannte Protein. Das CDKN2A weist eine sehr ungewöhnliche Besonderheit auf: Mutationen diese Gens können außer dem p16-Protein auch ein anderes, völlig unabhängiges, Protein betreffen, das ARF heißt. Obwohl das ARF-Protein betreffende Mutationen auch in einigen Melanom-Familien gefunden wurden, kamen diese nur sehr selten vor. Gelegentlich wurden auch Mutationen in einem anderen, CDK4 genannten, Gen gefunden, doch diese waren auch selten. Es gab nur fünf Mutationen im CDK4-Gen und sieben Mutationen in dem Teil des CDKN2A-Gens, der ARF betrifft.

Es gab große Unterschiede in Art und Anzahl bestimmter Mutationen, die in verschiedenen geografischen Gebieten gefunden wurden.

Die meisten der untersuchten Familien hatten ein erhöhtes Risiko für Melanome. Mutationen im CDKN2A-Gen erhöhten auch das Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs in einigen Familien, aber das Ausmaß dieser Risiko-Erhöhung schwankte zwischen einzelnen Familien. Darüber hinaus gab es auch Schwankungen zwischen verschiedenen Ländern, so dass in den australischen Familien kein erhöhtes Risiko für Pankreaskarzinome gefunden wurde.

Das erhöhte Risiko für Pankreaskarzinome bereitet den betroffenen Familien und GenoMEL Sorge. Es wird hart daran gearbeitet, vorhersagen zu können, welche Familien von diesem erhöhten Risiko betroffen sind. Momentan ist nicht klar, ob das erhöhte Risiko in einigen Familien durch die Art der Mutation oder durch Wechselwirkungen mit Umweltfaktoren bedingt ist.

Es fand sich kein erhöhtes Risiko für Uvea-Melanome. Die Ergebnisse bezüglich der Tumore des Nervensystems waren weniger eindeutig. Es zeigte sich eine mögliche Beziehung zwischen Tumoren des Nervensystems und Mutationen, die das ARF-Protein betrafen. Es müssen allerdings noch weitere Untersuchungen durchgeführt werden, um diesen Zusammenhang verstehen zu können.

Diese GenoMEL-Studie liefert bis dato die ausführlichste Beschreibung von Mutationen in diesen bestimmten Hoch-Risiko-Genen in Familien mit 3 oder mehr Melanom-Erkrankten.

Der Originaltext kann auf der Internetseite von Cancer Research eingesehen werden.

http://cancerres.aacrjournals.org/cgi/content/full/66/20/9818

 
 
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Page updated: 12/02/08

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